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Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS
Pandemie

Pandemie

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Worum geht es?

Ein stark gehäuftes Auftreten einer Infektionskrankheit innerhalb eines bestimmten Zeitraums und einer bestimmten Region oder Bevölkerung wird «Epidemie» genannt (z. B. Cholera, Typhus, Legionärskrankheit). Die Schweiz wird jährlich von Grippewellen heimgesucht, die epidemische Ausmasse annehmen können. Unter «Pandemie» versteht man eine zeitlich begrenzte, weltweite, massive Häufung von Erkrankungen an einer Infektion (Grippe, AIDS usw.). Das Risiko einer Pandemie wird als hoch eingestuft, weil sich Infektionskrankheiten heute rasch über den Globus ausbreiten können.

Was bedeutet das für mich?

Eine Pandemie stellt abhängig vom Erreger eine grosse gesundheitliche Gefahr dar. Sind Sie selber von der Infektion betroffen, müssen Sie möglicherweise in ärztliche Behandlung. Bei einer Pandemie ist das öffentliche Leben während Wochen stark eingeschränkt. Dienstleistungen wie Verkehr, Telefonie, Abfallentsorgung usw. stehen unter Umständen nur beschränkt zur Verfügung, weil es an Arbeitskräften fehlt, welche die Dienstleistungen im gewohnten Rahmen sicherstellen. Unter Umständen werden Anlässe mit grossen Menschenansammlungen (Kino, Sportanlässe, Ausstellungen etc.) verboten. Die Versorgung mit Gütern kann zurückgehen, weil die Gesamtproduktion weltweit nachlässt.

Beispiele

Spezifische Verhaltensanweisungen

  1. Lassen Sie sich impfen. Die Impfung ist die wirksamste Methode, sich vor einer Grippe zu schützen.
  2. Waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände regelmässig.
  3. Husten und niesen Sie in ein Papiertaschentuch oder notfalls in die Armbeuge.
  4. Meiden Sie grössere Veranstaltungen und Menschenmengen, verzichten Sie auf Händeschütteln und Begrüssungsküsse, halten Sie Distanz zu anderen Personen.
  5. Bleiben Sie bei Grippesymptomen zuhause. Vermeiden Sie vor allem Kontakte mit Risikogruppen. Tragen Sie bei Kontakt mit anderen Menschen eine Hygienemaske.
  6. Beachten Sie die Informationen der Behörden.

Allgemeine Verhaltensanweisungen

  1. Informieren Sie sich über Radio und Fernsehen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte.
  2. Rufen Sie Notfalldienste nur im Notfall an.
  3. Nutzen Sie Telefon- und andere Kommunikationsnetze nur für wichtige und dringende Bedürfnisse (Gefahr der Netzüberlastung).
  4. Nutzen Sie Autos und andere Verkehrsmittel nur für wichtige und dringende Bedürfnisse (Gefahr der Verkehrsüberlastung).
  5. Verhalten Sie sich im Strassenverkehr besonders vorsichtig (Gefahr durch Ausfall von Ampeln, Barrieren etc.).
  6. Informieren und unterstützen Sie Nachbarn und hilfsbedürftige Personen in Ihrem Umfeld.

Siehe auch