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Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS
Cyberangriffe

Cyberangriffe

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Worum geht es?

Unsere Gesellschaft ist stark von digitalen Technologien abhängig – im Alltag, bei der Arbeit und bei der öffentlichen Infrastruktur. Diese Vernetzung bringt viele Vorteile, erhöht aber auch die Auswirkung von Cyberangriffen. Cyberangriffe können Privatpersonen, Unternehmen und staatliche Stellen gleichermassen treffen und zielen häufig darauf ab, vertrauliche Daten zu stehlen, Systeme zu stören oder Geld zu
entwenden. Dafür werden Phishing-E-Mails, Ransomware oder andere Schadsoftware (Malware) sowie das Ausnutzen von Sicherheitslücken in Software und Geräten verwendet.

Was bedeutet das für mich?

Die Folgen von Cyberangriffen können gravierend sein: von gehackten Social-Media Konten, über gestohlene Kreditkartendaten oder Identitäten und gesperrten Computersystemen bis hin zu Ausfällen bei kritischen Infrastrukturen wie Energieversorgung, Verkehr oder Gesundheitswesen. Solche Cyberangriffe können alle treffen, unabhänig vom eingesetzten Gerät oder Betriebssystem. Um sich zu schützen, sollten Unternehmen und Privatpersonen die wichtigsten Massnahmen wie regelmässige Software-Updates, Backups und der Einsatz von starker authentisierung wie Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) oder Passkeys sowie umsetzen.

Beispiele

Spezifische Verhaltensanweisungen

  1. Geben Sie nie persönliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartendaten weiter, auch wenn Sie beispielsweise per Textnachricht, E-Mail, Telefon oder auf einer unbekannten Webseite dazu aufgefordert werden.
  2. Halten Sie alle installierten Programme und Geräte auf dem neusten Stand und installieren Sie verfügbare Aktualisierungen («Updates») so schnell wie möglich. Nutzen Sie die automatische Updatefunktion, falls eine solche vorhanden ist.
  3. Bei Diensten, die eine starke Authentisierung wie beispielsweise Zwei-Faktor-Authentisierung oder Passkeys ermöglichen, sollten Sie diese unbedingt aktivieren.
  4. Erstellen Sie Datensicherungen («Backups») und bewahren Sie diese «offline», also auf einem anderen Gerät, einer externen Festplatte oder in der Cloud auf.
  5. Installieren Sie ein Virenschutz-Programm und eine Firewall und halten Sie diese Programme immer auf dem neusten Stand.
  6. Seien Sie skeptisch bei Textnachricht, E-Mail und Telefonanrufen, bei denen mit Konsequenzen gedroht wird (Geldverlust, Strafanzeige, Konto- oder Kartensperrung, usw.).
  7. Melden Sie Cybervorfälle dem BACS unter https://www.report.ncsc.admin.ch/
  8. Nutzen Sie für Phishing-E-Mails und -Webseiten die spezialisierte Website https://antiphishing.ch bzw. die E-Mail-Adresse reports@antiphishing.ch.
  9. Sollten Sie Opfer einer Straftart geworden sein, so empfehlen wir Ihnen Anzeige bei einer Polizeidienststelle zu erstatten.

Allgemeine Verhaltensanweisungen

  1. Informieren Sie sich über Radio und Fernsehen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte.
  2. Rufen Sie Notfalldienste nur im Notfall an.
  3. Nutzen Sie Telefon- und andere Kommunikationsnetze nur für wichtige und dringende Bedürfnisse (Gefahr der Netzüberlastung).
  4. Nutzen Sie Autos und andere Verkehrsmittel nur für wichtige und dringende Bedürfnisse (Gefahr der Verkehrsüberlastung).
  5. Verhalten Sie sich im Strassenverkehr besonders vorsichtig (Gefahr durch Ausfall von Ampeln, Barrieren etc.).
  6. Informieren und unterstützen Sie Nachbarn und hilfsbedürftige Personen in Ihrem Umfeld.

Siehe auch